Neujahresempfang 2014

Mehr als 200 Gäste beim Neujahrsempfang der Bothfelder Kaufleute

Der diesjährige Neujahrsempfang der Gemeinschaft Bothfelder Kaufleute war wieder einmal gelungen: Weit mehr als 200 Gäste tummelten sich in den Räumlichkeiten des Fitness-Studios „Tim macht Sport“. Dessen Geschäftsführer, Jens-Michael Emmelmann, begrüßte als Gastgeber die zahlreichen Gäste und verwies darauf, dass Sport und bei aller unternehmerischer und gesellschaftlicher Anspannung den Ausgleich zum gesundheitlichen Gleichgewicht liefere. Dazu, so Emmelmann, trage sein Studio mit aktuellen Fitness- und Wellness-Angeboten für ein gutes Tagesgefühl bei.

Die GBK, mittlerweile ein Teil des Unternehmerzusammenschlusses Forum Hannover Nordost, kann auf ein erfolgreiches Jahr 2013 zurückblicken. Viele neue Denkanstöße und Aktivitäten wurden 2013 erstmals umgesetzt, Druckerzeugnisse erstellt, Veranstaltungen mit Musik und Schwung, Kultur und Charme umgesetzt. Das Vorstandteam der GBK gab einen umfassenden Rückblick.

Beim Ausblick auf 2014
wurde deutlich, dass die Planungen für die sich alljährlich wiederholenden Aktionen und Veranstaltungen der GBK bereits angelaufen sind: Stadtteil-Spaziergang, Gewerbeschau, Herbstmarkt, Jazz & Kunsthandwerkermarkt, Weihnachtsmarkt und verkaufsoffene Sonntage stehen auf dem Programm. Aber auch neue Ideen, die natürlich unter Zuhilfenahme der GBK-Mitglieder und Stadtteilbewohner umgesetzt werden sollen, stehen im Fokus:

  • ● ein GBK-Förderpreis zur Unterstützung von Stadtteil-Initiativen/-Projekten zum
    Wohle der Lebens- und Bildungsqualität, Kultur, Infrastruktur und Nahversorgung.
  • ● das GBK-Expertenforum – es stellt sich künftig regelmäßig den Fragen der
    Bevölkerung zur Stadtteil-Entwicklung
  • ● GBK Shop & Sale, die Online-Plattform für Bothfelder Geschäfte und
    Dienstleistungen
  • ● ein neues Bothfeld- und GBK-Internet-Portal (Website):
    www.bothfeld- und-mehr.de
  • ● Tipps & Termine – Das 1. Stadtteil-Magazin für Veranstaltungen, Ausstellungen
    und Events
  • ● Neubürger-Begrüßungsmappe mit Infos zum Stadtteil und Gutscheinen von
    GBK-Mitgliedern

„Wir bieten einen imposanter Ausblick für das Jahr 2014″ sagt H-J. Wittkopf, „wobei der Vorstand und die GBK-Ausschüsse hier nur erfolgreich sein können, wenn sich wieder genügend Unterstützer aus allen gesellschaftlichen Gruppierungen des Stadtteils und aus dem eigenen Mitgliederkreis finden.“

Unter den Gästen bestanden kaum Zweifel,
dass die GBK-Zielsetzungen 2014 auch realisiert werden. Zumindest die Dezernentin für Wirtschaft und Umwelt und Erste Stadträtin der Stadt Hannover, Sabine Tegtmeyer-Dette, sowie Bürgermeister Klaus-Dieter Scholz, der den OB und den Rat der Stadt Hannover vertrat, zollten in Grußworten der GBK für ihre kontinuierliche Leistung Respekt.

Die St. Nicolaikirche

Der mehr als 1000 Jahre alte Kreuz- und Gerichtsstein am Kirchturm, ist das Wahrzeichen Bothfelds

Der mehr als 1000 Jahre alte Kreuz- und Gerichtsstein am Kirchturm, dem Wahrzeichen Bothfelds, ist wohl das älteste Erinnerungsstück an das ehemalige „Botvelde“. Im Jahre 1288 wurde die dem heiligen Nikolaus geweihte Kapelle, die heutige Nicolaikirche, erstmals urkundlich erwähnt. Im 14. Jahrhundert baute die Gemeinde auf dem höchsten Punkt des ehemaligen Dorfes den kleinen Westturm mit Spitzbogenportal und Schieferhelm.

In der kleinen Kapelle hatte sonntags das ganze Dorf Platz. Erst 1776 erhielt der Turm ein größeres Langhaus, das den Menschen beinahe 150 Jahre lang diente. Mit der Eingemeindung Bothfelds nach Hannover im Jahre 1907 wurde es darin allerdings doch zu eng und so tauchten im Kirchenvorstand erste Überlegungen auf, die alte Kirche zu vergrößern. Man einigte sich auf den Bau eines Kirchenschiffs im Gründerzeitstil mit 650 Sitzplätzen und Empore. Als Baumaterial wurde ausschließlich Bruchstein, also ein Kalkstein aus dem Süntel, verwandt. Die Ausmalungen im Inneren der St. Nicolaikirche erinnern an byzantinische Vorbilder. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden sie zunächst mit weißer Farbe übergetüncht und anlässlich der 700-Jahr-Feier in den achtziger Jahren von Spezialisten mühevoll wieder hervorgeholt.