Neues aus Bothfeld

NORDOST. PORTAL Gemeinsam digital!

Facebook, Instagram, Google, Amazon – die Auswahl der Plattformen, auf denen Kunden online nach passenden Produkten suchen, ist groß. Umso wichtiger ist es für den Einzelhandel vor Ort, sich bestens aufgestellt im Internet zu präsentieren – und dann auch gefunden zu werden. Auf sich allein gestellt, ist das für einzelne lokale Anbieter zunehmend schwerer oder kaum noch möglich – es sei denn, man betreibt dauerhaft ein meist kostenintensives Suchmaschinenmarketing.

Das Forum NORDOST e.V. sieht dies und die Corona-Krise als Herausforderung, Chance und idealen Anlass, die Digitalisierung und Internetpräsenz gerade kleinerer und mittlerer Unternehmen in den nordöstlichen Stadtteilen – über eine eigene Homepage hinaus – weiter voranzutreiben. Dafür entwickelt der Dachverein der Stadtteilunternehmerverbände im Norden und Osten der Stadt derzeit das neue HannoverNORDOST-Portal, auf dem sich sämtliche Anbieter, wie z.B. Händler, Dienstleiter, Vereine und Ärzte etc. mit Produkten, Leistungen, Terminen, Jobangeboten sehr umfassend präsentieren können. Nahezu genauso umfassend, wie mit einer eigenen Website. Und das Dank Unterstützung der Wirtschaftsförderung: Bis auf weiteres völlig kostenlos.

Von dem Angebot sollen die Mitglieder der zugehörigen Kaufmannschaften von Vinnhorst bis Misburg, von Isernhagen-Süd bis in die List oder ins Heideviertel ebenso profitieren, wie andere Unternehmen und Anbieter, die sich bislang keiner Standortgemeinschaft angeschlossen haben.  „Wir sehen es als unsere Aufgabe, die Menschen in den Stadtteilen zu sensibilisieren, die lokalen Unternehmen vor Ort zu unterstützen“, sagt Hans-Jürgen Wittkopf, der das ehrgeizige Projekt mitinitiiert hat. „Genau dazu bedarf es einer solchen Online-Plattform, die möglichst alle lokalen Anbieter und Angebote enthält, sichtbar und auffindbar macht. So haben die Bürger und Bürgerinnen künftig die Möglichkeit, vorrangig und zuerst über die neue Plattform www.hannovernordost.de nach lokalen Anbietern und Angeboten zu suchen – unterstützt mit wertvollen Filterfunktionen. Das stärkt die lokale Ökonomie und damit die Lebensqualität hier vor Ort insgesamt.

Praktischer Nebeneffekt: Durch die stärkere Nutzung digitaler Kanäle erhoffen sich die Initiatoren vom Forum NORDOST eine bessere Kommunikation der einzelnen Standortgemeinschaften und ihrer Mitglieder untereinander, aber auch nach außen. „Als Gemeinschaft lassen sich die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie abpuffern, gleichzeitig kann der digitale Service auch in Zukunft verstärkt für den Vertrieb und die Kundenkommunikation genutzt werden“, sagt Hans-Jürgen Wittkopf.

Technisches Vorwissen benötigen die Teilnehmer nicht. Denn das Forum Hannover NORDOST stellt allen Firmen, Dienstleistern und anderen Anbietern eine einheitliche Online-Plattform zur Verfügung und liefert den Support dazu gleich kostenlos mit.

Alle interessierten Anbieter können sich jetzt in der laufenden Beta-Phase (Testphase) unter beta.hannovernordost.de entweder selbst mit Ihrem Profil und weiteren Inhalten im Portal einstellen oder den kostenlosen Support dafür in Anspruch nehmen (Kontakt: Eckhardt Gramann, Te. 0176-36788750, gramann@dhw-solutions.com). Bis zum Jahresende sollen alle Schulungen und Einweisungen interessierter Anbieter erfolgen und möglichst schon mehrere hundert Anbieter im neuen Portal aufgenommen sein. Wird das neue Portal von Anbietern und Nutzern gut angenommen, ist geplant, die Plattform mit weiteren Funktionalitäten zu einem lokalen „Mini-Amazon“ und umfassenden „Marktplatz“ zu erweitern.

„think local“ lautet das Motto und Gebot der Strunde. Ob als Anbieter oder Bürger: „Unterstützen auch Sie das neue Portal, indem sie es einfach nutzen. Für ein gutes und lebenswertes Miteinander – hier im Nordosten von Hannover“ – sagt Hans-Jürgen Wittkopf.

Hochbahnsteig "Bothfeld" - Kugelfangtrift wird zur Einbahnstraße

Vielen Bothfeldern ist sie ein Dorn im Auge: die aktuelle Haltestelle Bothfeld ist ebenerdig als Niedrigbahnsteighaltestelle ausgeführt. Diese Haltestelle an der Straße Kugelfangtrift / Ecke Sutelstraße wird seit Juni 2020 durch zwei jeweils 70 Meter lange Seitenhochbahnsteige ersetzt (siehe Graphik). Die Straße Kugelfangtrift wird für 1 1/2 Jahre zur Einbahnstraße.

Im Ganzen ist der Umbau der Gleisanlage im Einzugsbereich der Haltestelle auf einer Länge von rund 350m notwendig. Gleichzeitig wird die Gleisanlage um knapp 3 Meter in Richtung Norden verlegt. Der ganze Umbau wird voraussichtlich bis in das Jahr 2022 dauern.

Verkehrsbehinderungen
Für die notwendigen umfangreichen Leitungsarbeiten wird die Kugelfangtrift zur Einbahnstraße. Die Regelung gilt ab Montag, 22. Juni 2020, für rund anderthalb Jahre. Die Kugelfangtrift kann von der Sutelstraße aus weiterhin in Richtung Vahrenwalder Straße befahren werden. Ab der Kreuzung Sündernstraße/Langenforther Straße ist das Befahren Richtung Sutelstraße jedoch nicht mehr möglich. Umleitungen sind über Sündernstraße, Eulenkamp und Podbielskistraße zur Sutelstraße ausgeschildert. Wegen des hohen Verkehrsaufkommens in diesem Bereich ist jedoch mit erheblichen Behinderungen und längeren Staus zu rechnen. Verkehrsteilnehmer sollten den Bereich daher möglichst weiträumig umfahren. Änderungen gibt es auch für den Busverkehr. Die Busse der Linie 135 in Richtung Paracelsusweg fahren über Sündernstraße und Ebelingstraße zur Sutelstraße. In Richtung Stöcken fahren die Busse ebenfalls über die Ebelingstraße. Zwei Ersatzhaltestellen sind in der Sutelstraße unterhalb der Einmündung Kugelfangtrift eingerichtet. Alle weiteren Haltestellen werden weiterhin regulär bedient. Durch die Umleitung fahren die Busse der Linie 135 zusätzlich die Haltestellen „Tollenbrink“ und „Bothfelder Kirchweg“ der Linie 125 an.

Die eigentlichen Bauarbeiten an den Hochbahnsteigen
begannen am 2. Juni 2020 mit dem notwendigen Umbau der Abwasser-, Frisch- und Regenwasserleitungen. Der Straßenverkehr auf der Straßen Kugelfangtrift und Sutelstraße wird zwangsläufig in der Mitte Bothfelds behindert und sollte (wenn möglich) umfahren werden. Der Bau der Hochbahnsteige auf beiden Seiten des Gleiskörpers dürfte spätestens im August 2020 beginnen. Zugleich wird die Umgestaltung des Übergangs-/Eingangsbereichs zwischen Hochbahnsteig und dem nördlich gelegenen, bereits vorhandenen Siedlungsgehölz mit einer Neuordnung beziehungsweise Trennung von Fuß- und Radweg planerisch vorangetrieben. Geht alles glatt, könnte die neue Haltestelle „Bothfeld“ zum Jahreswechsel 2021/2022 in Betrieb genommen werden.

Warum dauert das alles so lange?
Für die barrierefreie Nachrüstung der Stadtbahnhaltestelle Bothfeld müssen in der Kugelfangtrift umfangreiche Vorarbeiten geleistet werden. Rund ein Jahr lang werden seit Anfang Juni 2020 neue Kanäle gebaut. Während der Sommerferien im Jahr 2021 wird außerdem der Einmündungsbereich Kugelfangtrift/Sutelstraße umgebaut. In diesen sechs Wochen wird der Einmündungsbereich komplett für den Verkehr gesperrt. Aber Busse und Einsatzfahrzeuge von Polizei und Feuerwehr haben trotzdem freie Fahrt. In der zweiten Hälfte des Jahres 2021 geht der Umbau der Straßen weiter. Gleichzeitig beginnt dann der Umbau der Gleisanlagen sowie der Bau des Hochbahnsteiges, der rechts und links neben den Gleisen errichtet wird. Er soll im Frühjahr 2022 in Betrieb genommen werden.

Wegen des Corona-Virus kann derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass es zu Änderungen im Bauablauf kommen könnte. Aktuelle Informationen erhalten Sie auch auf der infra-Website: www.infra-hannover.de

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Die neue Haltestelle „Kurze-Kamp-Straße“ soll nach den Planungen etwa 100 Meter weiter nördlich der Bischof-von-Ketteler-Straße direkt vor dem neuen Wohngebiet Kreuzkamp (ehemals Hilligenwöhren) entstehen. Dafür gibt es bereits Grundsatzbeschlüsse seitens der Region und der Landeshauptstadt Hannover. Der dort bereits bestehende Edeka-Markt könnte den entstehenden Freiraum nutzen und seine Räumlichkeiten vergrößern. Der Baubeginn liegt weiter in der Ferne, man rechnet nicht vor 2022 mit ihm.

Auf dem Weg zur „Neuen Normalität“ - Die GBK-Planung für das 2. Halbjahr

„Ein großer Teil der Wirtschaft und des öffentlichen Lebens – also auch viele Mitglieder der Gemeinschaft Bothfelder Kaufleute konnten einerseits am 20. April zur ersten Lockerung der Pandemie-Beschränkungen aufatmen,“ berichtet der 1. Vorsitzende der GBK e.V. Hans-Jürgen Wittkopf, „jedoch will andererseits durch die Kontaktangst und die Corona-Hygienebedingungen der Verkauf und die Kundenberatung im stationären Geschäft nicht richtig in Gang kommen.“ Die GBK will gemeinsam mit der Dachorganisation Forum Hannover Nordost neue Wege gehen.

Aktuell verkaufen auch in Nordost Hannover der gesamte Handel, die Dienstleister und die Gastronomen unter den vorgeschriebenen Bedingungen nur mit halben Erfolg. „Wir müssen leider noch eine lange Zeit mit erheblichen Einschränkungen im sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Belangen in unserer Gesellschaft leben, solange keine Medikamente und Impfstoffe gegen den Virus gefunden sind. Diese „neue Normalität“ darf jedoch nicht zur dauernden Existenzbedrohung des öffentlichen Lebens werden“, so Wittkopf.

Nach dem Ausfall vieler Aktionen und Veranstaltungstermine in der ersten Jahreshälfte versucht die Gemeinschaft Bothfelder Kaufleute e.V. die gewichtigeren Anlässe zur Unterstützung des Gewerbes, wie Gewerbeschau, Verkaufsoffene Sonntage, Herbstmarkt, etc. in der zweiten Jahreshälfte zu fixieren. „Da diese Aktionen und Veranstaltungen eine Planungsvorlaufzeit von mindestens 3 – 4 Monate benötigen, brauchen wir von der Stadtverwaltung in den nächsten Wochen feste Zusagen für die möglichen Termine“, fordert Wittkopf von den Genehmigungsbehörden.

Vier Kernveranstaltungen sind geplant.
Im Augenblick scheinen sich in Bothfeld die beiden Terminen für Verkaufsoffene Sonntage mit Jazz & Kunst und Gewerbeschau am 27. September und am 25. Oktober zu etablieren. Dazu kommt das Einschalten der neu erweiterten Weihnachtsbeleuchtung am 29. November 2020 und eben der Bothfelder Weihnachtsmarkt am 5. Dezember 2020. Alle anderen geplanten Veranstaltungen müssen leider ausfallen.
Dazu die Bothfelder Unternehmer: „Leider mussten wir uns von vielen Projektterminen, wie Job-Kick-Börse, Hot-Spot-Marathon Hannover, der 700 Jahrfeier Klein-Buchholz, 25-Jahre-GBK-Jubiläumsempfang, NKR-Entenalarm, Verleihung des InnoKre-Preises 2020 bereits verabschieden. Darum ist es wichtig für die Erhaltung unserer Nahversorgungsstandorte im Stadtteil die gewerbeeffektiven Termine unbedingt genehmigt zu bekommen“, ermahnt der GBK-Vorsitzende.

Ein weiteres wichtiges Gewerbeprojekt
hat die GBK e.V. mit dem Forum Hannover Nordost e.V. auf den Weg gebracht. Die Zukunft heißt nicht nur stationär, sondern auch Online für die Kunden da zu sein. „Bei einem nochmaligen Lockdown oder im weiteren Tagesgeschäft darf es nicht nur Amazon & Co. geben!“ Ab Juni wird ein neues Portal. welches über 24 Std. Verkaufs- und Beratungsdienste anbietet und gleichzeitig ein Marktplatz für die Besucher darstellt, ins Netz gehen. Hier können sich Unternehmen -ob Klein oder Groß- mit ihren Angeboten/Produkten kostenlos einloggen. Ein Marktplatz für Besucher bis zu öffentlichen Einrichtungen die für ihre Projekte um Spenden bitten ist alles möglich in

NORDOST – gemeinsam digital!

„Melden Sie sich bitte an, ob Solounternehmer oder Unternehmen mit vielen Beschäftigten. Nutzen Sie diese Chance als weitere kostenlose Soforthilfe, damit die Unternehmensstrukturen zur Nahversorgung für den Nordosten Hannovers erhalten bleiben!“ folgt zum Abschluss als Aufruf des GBK-Vorsitzenden.

Kontakte/Organisation:
forum-hannover-nordost@outlook.de, Hans-Jürgen Wittkopf,
Tel. 0511-6477748 oder 0178-6901813
Technik/Einloggen: kontakt@dhw-solutions.com, Girk Gundelach, Tel. 0511-905898-0

GBK-Veranstaltungen in Bothfeld

CORONA – und die Auswirkungen für alle sozialen, wirtschaftlichen und besonders gesundheitlichen Bindungen in unserem Stadtteil.

„Wir und unsere Fans der GBK e.V. hatten sich das Jubiläumsjahr 2020 anders vorgestellt,“ kommentiert der 1. Vorsitzende Hans-Jürgen Wittkopf den augenblicklichen Sachstand. „Wir müssen wir unsere Veranstaltungs-termine korrigieren oder ausfallen lassen. Zum Beispiel haben wir den traditionellen Bothfelder Spaziergang „Hinter die Kulissen“ ersatzlos gestrichen“.

Auch bei den über 25 Aktivitäten im ersten Halbjahr 2020 werden entscheidende Terminänderungen vorgenommen. „Wir haben die Gewerbeschau mit verkaufsoffenem Sonntag und der neuen Job-Kick-Börse im Einkaufspark Klein-Buchholz am 10. Mai abgesagt, natürlich mit dem Ausweichtermin 21. Juni 2020“, berichtet der GBK-Vorsitzende weiter. Aber auch dieser Termin ist nicht mehr sicher.

Aber damit noch nicht genug
es entfallen diverse Netzwerktreffen bei den GBK-Mitgliedern, das Magazin „Veranstaltungen und Termine“ , Ausgabe April – Oktober wurde gestoppt, die Ostereier-Geschenkaktion entfiel ebenso wie die 2. Teilnahme am Hannover Marathon. Auch das Highlight des Jahres, der Jubiläumsempfang 25 Jahre GBK e.V. mit Benefiz-Feier und groß angekündigtem Show-Programm, inkl. Tanz im TANZHAUS HANNOVER der Familie Bothe am 23. Mai muss auf einen anderen Termin verschoben werden. Neue Ausweichtermin dafür sind 4. Juli, 5. September, 17. Oktober oder sogar der 7. November 2020.“

Der GBK-Vorstand will in Kürze entscheiden,
ob es zu den genannten Ausweichterminen kommt. Der Veranstaltungsflyer mit Benefizprogramm und die dazu gehörigen Eintrittskarten (Stück € 12.50) werden vorerst noch nicht verteilt. Da es nur eine begrenzte Anzahl von ca. 150 – 200 Eintrittskarten geben wird, können allerdings schon jetzt persönliche Reservierungen ausgesprochen werden – entweder über das GBK-Büro telefonisch unter 0511- 6 47 77 48 oder per Mail gbk@bothfeld-und-mehr.de.

Wichtig ist jedoch erstmal, dass alle Bothfelder gesund diese schwere Zeit überstehen und sich dann auf die zweite Jahreshälfte freuen – mit den dann möglichen veranstaltungen im Stadtteil.

Frohe Ostern!

Es ist wohl das Fest des Frühlings – die Ostertage sind die schönsten Tage eines jeden neuen Jahres. Abgesehen davon, dass es auch das höchste christliche Fest ist, stehen wir einmal mehr vor arbeitsfreien Tagen und freuen uns auf die familiäre Gemeinsamkeit. Und vielleicht trifft man ja auch den oder die Osterhasen…

Die Unternehmer der Standortgemeinschaft Gemeinschaft Bothfelder Kaufleute (GBK) e.V. wünschen Ihnen und Ihren Familien eine schöne Osterzeit. Nutzen Sie die Tage zum Entspannen – eine gewisse Morgenfrische macht richtigen Osterhasen ja nichts aus! Und bleiben Sie dieses mal weitesgehend zu Hause.

Nordost-Unternehmerverbände reagieren in der Corona-Krise: Verteilung des LEISTUNGSSPIEGEL beginnt

Hannover. Mehr als 24.000 Haushalte erhalten ein Booklet mit Unternehmensbeschreibungen. Es ist soweit: Ab dem 30. März 2020 verteilen die im Forum Hannover Nordost zusammengeschlossenen nordöstlichen Unternehmerverbände ihr 130-Seiten Booklet „LEISTUNGSSPIEGEL“ in die Briefkästen der Stadtteil- Haushalte. Im Booklet wird die Leistungsfähigkeit von rund 120 Unternehmen der örtlichen Nahversorgung mit ihren Kern- und Randbereichen redaktionell vorgestellt.

„Detaillierter geht´s nicht“, sagt daher Lutz-Rainer Hölscher, kommissarischer Vorsitzender des Forums Hannover Nordost zum Projekt LEISTUNGSSPIEGEL. „Vom Autohaus über Fotostudios bis zum Brautkleid-Anbieter wird die Leistungsfähigkeit von Nordost-Hannover auch in einer Krisenzeit vorgestellt. Es zählt das Motto: Keine Werbung, nur erstklassige Information. Von Vahrenwald bis Misburg, von Isernhagen bis Kleefeld.“

Im Booklet selbst sind
120 Unternehmen informativ beschrieben, klar sortiert nach einem einheitlichen Raster und mit einem guten Kartenteil versehen. Auf jeder Seite ist ein Unternehmen dargestellt.

Attraktive Lektüre: Wo bekomme ich was in meinem Stadtteil und wer steckt dahinter – das sind die wesentlichen Informationen, die im Mittelpunkt des LEISTUNGSSPIEGEL stehen.

Gestärkt werden soll mit dem LEISTUNGSSPIEGEL
die Nahversorgung in den Bereichen Einzelhandel, Handwerk, Gastronomie, Dienstleistung und Freiberuflern auf kurzem Wege. „Eine 16-Mann-Crew beginnt mit der Verteilung im Stadtteil Bothfeld, es folgen die Stadtteile Kleefeld, Groß-Buchholz und dann List. Beim Einwurf in die Briefkästen der Haushalte werden alle Formen der Werbemittelbeschränkung eingehalten“, erläutert Organisator Winfried Mokrus das Vorgehen. Damit wird das Einkaufen in den Stadtteilen klar gestärkt – City und „Grüne Wiese“ verlieren an Bedeutung.

Etwa 24.000 Haushalte
erhalten das Booklet. Die Verteilung an die teilnehmenden Unternehmen hat bereits stattgefunden. Im öffentlichen Raum (Schwimmbäder, soziale Einrichtungen, Bürgerämter etc.) erfolgt die Verteilung, sobald diese nach der Corona-Krise wieder geöffnet sind. Nach der Hausverteilung geht es zudem noch weiter. „Ab Mai sind alle Firmenauftritte miteinander online verbunden und auf dem Server unter www.leistungsspiegel-hannover.de zu finden. Und dann gibt es dort auch noch Aktualisierungen“, sagt Mokrus.

IGS-Bothfeld Schüler lesen perfekt in der Marktkirche zum Geburtag Albert Schweitzers

„Die Veranstaltung „Ein Europäische Orgelspaziergang – in memoriam Albert Schweitzer“ war ein voller Erfolg“, so konstatierten die verantwortlichen Organisatoren Dr. Omar Mahjoub und Jörg Grabowsky ihr diesjähriges Geburtstagskonzert für den Arzt, Philosophen und Friedensnobelpreisträger in Hannovers Marktkirche. Bis auf den letzten Platz waren am 11. Januar 2020 alle Stühle besetzt, als in der atmosphärisch charmant ausgeleuchteten Marktkirche Cheforganist Ulfert Smidt zu Bachs „Toccata und Fuge“ in d-Moll anhob.

Die bereits zum siebten Mal in Folge wurde in fröhlicher Weise des Geburtstags des Arztes, Philosophen und Friedensnobelpreisträgers zu gedacht. Schweitzer wurde am 14. Januar 1875 in Kayserberg/Elsass geboren. Schweitzer wäre in diesem Jahr 145 Jahre alt geworden.
Mehr als 500 Gäste / Zuhörer lauschten nach der fulminanten Eröffnung durch das Orgelspiel des Bothfelder Cheforganisten Ulfert Smidt (Bach, Toccata und Fuge in d-Moll) begrüßte der Vorstandsvorsitzende des Albert Schweitzer Familienwerks, Dr. Omar Mahjoub, Freunde, Förderer sowie die zahlreichen Gäste zum neuen Jahrzehnt. Er erinnerte an Albert Schweitzer und dessen Ansicht über die Kunst des Alterns: „Solange das Zentrum Deines Herzens die Botschaft der Hoffnung, der Freude, des Mutes, der Herrlichkeit empfangen kann, so lange bist Du jung!“.
Als Vertreter der Landeshauptstadt Hannover sprach anschließend Ratsherr und Stellv. Stadtbezirksbürgermeister des Stadtbezirks Mitte, Wilfried Engelke (FDP), über Schweitzers Einsatz für Frieden, Wahrheit und Freiheit sowie der Integration Benachteiligter in unsere Gesellschaft. „Spenden Sie ruhig in die ausliegenden Tütchen, es dient hier einem guten Zweck“, lautete seine Schlussbotschaft.

„Spektakulär“ – „Erfrischend“ – „Meisterhaft“,
das waren anschließend nur einige Adjektive, als Ulfert Smidt dem vollbesetzten Haus mit zwei kurzen Stücken aus dem 16. Jahrhundert von Frescobaldi die kleine Italienische Orgel aus dem Jahr 1780 vorführte. Anschließend erlebten die begeisterte Besucher beim „Impro con usignolo“ wie ein kleines Vogelregister („ein kleine italienische Spielerei an dieser Orgel“, so Smidt) einem Tanz eine ungeheure Lebendigkeit beifügt. Sein Spiel wurde dabei von einer der drei Kameras auf die Großbildleinwand projiziert.

Beeindruckende Lesungen durch Bothfelder Schüler
Unterstützt durch die eindrucksvolle Ausleuchtung der Marktkirche begannen anschließend die Schüler der IGS Bothfeld charmante Lebenserinnerungen von Albert Schweitzer vorzutragen. Anton Brandl, Gennaro Graciano und Amelie Freitag hatten als 11-jährige gemeinsam den schulinternen Vorlesewettbewerb gewonnen. In der Marktkirche zeigten die 6.-Klässler vor mehr als 500 beeindruckten Gästen ihr erworbenes Lesekönnen, was durch Albert Schweitzers humorvolle Originaltexte noch gestützt wurde. IGS Schulleiter Rainer Kamphus, der mit Teilen seines Kollegiums, Eltern und Mitschülern und Geschwisterkinder anwesend war, zeigte sich beeindruckt. Anhaltender Applaus war das Lob für den Mut und den perfekten Vortrag.

Die Videoübertragungen von den Spieltischen,
der Chor-Orgel und der anschließend der großen Goll-Orgel zeigten folgend Ulfert Smidt in großer Spiellaune. Der Europäische Orgelspaziergang wurde zunächst für Spanien mit der alt-spanischen „Batalla Famossa“ weitergeführt und anschließend für Frankreich mit Leon Boellmanns verklärt-impressionistischen „Prière à Notre Dame“, der Anbetung Marias, fortgesetzt. Die perfekte Übertragungstechnik zwischen Organist Smidt und Moderator Grabowsky, die in Form eines Zwiegesprächs durchgeführt wurde, unterhielt dabei das Publikum optimal. Insbesondere die Erläuterungen Grabowskys, wie etwa die Vorkommnisse bei Albert Schweitzers Hannover-Besuch im Oktober 1959, brachten die Konzertgäste zum Schmunzeln.

Krönender Schlussakt
eines 90-minütigem Programms war dann Englands Beitrag zum Europäischen Orgelspaziergang: Elgars March No. 1, die Krönungsmelodie des britischen Königs Edward VII, aus „Pomp and Circumstance“ setzte der Veranstaltung auch musikalisch die Krone auf. Furios und mit intensivem Einsatz gespielt, platzierte sich die auch als „Land of Hope and Glory“ bekannte Hymne in den Herzen der Zuschauer. Ein deutlicher Beifall überschüttete Organist Ulfert Smidt anschließend förmlich, auch weil er auf sein Honorar für diese wunderbare Veranstaltung verzichtet hatte.
Marketingleiter und Moderator Jörg Grabowsky ist es zu danken, dass die Veranstaltungsreihe auch weiterhin Zulauf findet und ein langfristiger Erfolg zu werden scheint. Schon jetzt musste Zusatzgestühl in der Marktkirche platziert werden. Es gelang erneut, die Herausforderungen aus der Zeit Schweitzers augenzwinkernd in die Gegenwart zu transferieren. „Wir machen weiter“, verkündeten die Veranstalter im Nachgang der Veranstaltung – voraussichtlich am 16. Januar 2021 heißt es wieder in Hannovers Marktkirche „Ohren auf für Albert Schweitzer“. Und die Vorleseschüler der IGS Bothfeld sind auch mit dabei.

Augen und Ohren auf für Albert Schweitzer

Zum siebten Mal lädt das Albert-Schweitzer-Familienwerk e.V. „in memoriam“ des Geburtstags seines Namensgebers Albert Schweitzer zu einer besonderen Veranstaltung ein. „Augen und Ohren auf für Albert Schweitzer“ heißt es erneut am 11. Januar 2020 um 18.00 Uhr in Hannovers Marktkirche.

In Erinnerung an den Namensgeber des gemeinnützigen Vereins erleben Musikfreunde und Albert-Schweitzer- Anhänger eine besondere Veranstaltung: Erstmals in der Veranstaltungsreihe konzertiert Cheforganist Ulfert Smidt an drei Orgeln.

Nach Veranstaltungen 2014 und 2015 in der Kreuzkirche, dann aufgrund des großen Zuspruchs ab 2016 in der Marktkirche, können Musik- aber auch Zeitgeistfreunde am 11. Januar 2020 bei freiem Eintritt Zeuge eines „Europäischen Orgelspaziergangs“ werden. Das Besondere: Zu den einzelnen Musikstücken wird jeweils vorher ein musikhistorischer Rahmen gesetzt, der auch dem ungeübten Zuhörer eine Orientierung ermöglicht.

„Europäischer Orgelspaziergang“
Marktkirchen-Cheforganist Ulfert Smidt spielt am 11. Januar 2020 zu Ehren Albert Schweitzers Musikstücke aus fünf Jahrhunderten aus Italien, Spanien, Frankreich, England und Deutschland. Allen voran das bekannte Toccata und Fuge in d-Moll von Johann Sebastian Bach. Später stellt Smidt die kleine italienische Orgel aus dem Jahr 1780, die Chor-Ensemble-Orgel mit ihren Holz-Reflektorwänden und die große, 14 Tonnen schwere Goll-Orgel aus dem Jahre 2009 mit ihren spielbaren Möglichkeiten vor. Die Videoübertragung präsentiert dabei für alle das Spiel des Musikers auf Großleinwand.

Aus dem Leben Albert Schweitzers
Ergänzt wird die Veranstaltung durch Lesungen. Die jungen Vortragenden sind Schüler der Klassenstufe 6 der IGS Bothfeld, Niedersachsens erster Kultur:Schule. Anton Brandl, Amelie Freitag und Gennaro Graciano haben, 11-jährig, den schulinternen Vorlesewettbewerb gewonnen und erleben mit ihrem Vortrag erstmals die eigene Teilhabe am kulturellen Leben Hannovers. Gleichzeitig erhalten interessierte Schüler der IGS Bothfeld im Rahmen der Veranstaltung „Ohren auf für Albert Schweitzer“ die Möglichkeit, im Rahmen einer Orgelführung die musikalischen Bedingungen einer großen kulturellen Veranstaltung zu erfahren.

Das Musikprogramm
vereint die zu Beginn an der Goll-Orgel gespielte deutsche Toccata von Bach mit den später an der kleine italienischen Orgel gespielten südländischen Motiven. Insbesondere das Impro con usignolo, gespielt mit dem kleinen Vogelregister an der italienischen Orgel begeistert bei jeder Orgelführung. Aus Spanien stammt das Batalla Famossa, gespielt mit großen Trompeten an der Chor-Orgel. Schließlich aus Frankreich Léon Boellmanns Prière à Notre Dame, gespielt an der Goll-Orgel gefolgt von Elgars formidablen March No.1 aus Pomp and Circumstance, den sich der englische König Edward VII für seine Krönungsfeierlichkeiten wünschte.

Der Besucher der Veranstaltung „erlebt“ das Zusammenspiel verschiedener Stilepochen eines „Europäischen Orgelspaziergangs“, sowie den Auftritt der IGS Bothfeld Schüler über die große Videowand. Der Eintritt ist frei – Spenden zugunsten des Albert-Schweitzer-Familienwerks werden gern angenommen.

Bothfelder Weihnachtsmarkt am 7. Dezember 2019

„Ist er inzwischen wohl einer der beliebtesten Märkte Hannovers?“, fragen sich Viele. Mit über 60 Aktionen und Ständen, sowie acht Stunden Musik & Tanz in Kirche und Rohdenhof. Am Sonnabend, den 7. Dezember von 14.00 bis 19.00 Uhr sind alle großen und kleinen Stadtteilbewohner aus dem Nordosten zum 22. Bothfelder Weihnachtsmarkt eingeladen.

Rund um die St. Nicolai-Kirche sowie auf dem Gelände des benachbarten Rohdenhofes gibt es wieder ca. 50 weihnachtlich geschmückte Stände. Neben Kunsthandwerkern präsentieren sich Schulen, Kindergärten und Vereine aus dem Stadtteil mit einem bunten und vielfältigen Angebot: Kreatives und Holzspielzeug, Honig und Marmeladen, Kerzen oder Stickereien – für jeden ist etwas dabei.

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