Die Arbeiten für den barrierefreien Ausbau der Stadtbahnhaltestelle Stadtfriedhof Bothfeld stehen kurz vor dem Abschluss. Auf der Burgwedeler Straße wird nunmehr der Asphalt eingebaut. Die Burgwedeler Straße muss dazu vorübergehend voll gesperrt werden.
Im Zeitraum von Montag, 29. September 2025, von 7 Uhr an, bis zum 3. Oktober 2025 gegen 7 Uhr kann die Burgwedeler Straße zwischen Sonnenhagen und der Zufahrt zum Parkplatz Stadtfriedhof nicht befahren werden. Die Grundstücke Burgwedeler Straße 41 A bis 57 sind in dieser Zeit nur zu Fuß zu erreichen, die Zufahrt mit Pkw ist nicht möglich. Die Anwohnenden sollten ihre Fahrzeuge außerhalb dieses Bereiches parken, wenn sie diese während der Vollsperrung benutzen möchten. Rettungsfahrzeuge können jedoch bei Notfällen die Grundstücke im Baustellenbereich anfahren.
Während der Vollsperrung der Burgwedeler Straße können auch die Busse der Linie 620 den Bereich nicht befahren. Die Busse wenden daher über die Straßen Eichenweg, Hartenbrakenstraße und Sonnenhagen. Eine Ersatzhaltestelle wird auf der Burgwedeler Straße nördlich der Straße Sonnenhagen eingerichtet.
Wegen der geringen Breite der Fahrbahn der Straße Sonnenhagen gilt hier für die Dauer der Arbeiten ein Halteverbot auf beiden Seiten. Am Fahrbahnrand abgestellte Autos werden kostenpflichtig abgeschleppt.
Die Stadtbahnen der Linie 13 sind von der Baumaßnahme nicht betroffen. Die Bahnen fahren die Ersatzhaltestelle Stadtfriedhof Bothfeld sowie den provisorischen Endpunkt Fasanenkrug weiterhin an. Wie bisher ist jedoch die Haltestelle Stadtfriedhof nicht über den Eichhörnchensteg erreichbar.
Die Seitenhochbahnsteige Stadtfriedhof Bothfeld sollen im November 2025 in Betrieb genommen werden, sodass auch hier die barrierefreie Nutzung der Stadtbahnen möglich ist.


Die beiden Weltkriege haben in Deutschlands kollektivem Gedächnis tiefe Spuren hinterlassen. Es brauchte mehr als 70 Jahre um aus der maßlosen Trauer und Bestürzung eine einigermaßen objektive Erinnerungskultur entstehen zu lassen. Direkt nach dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg, wurden an der Bothfelder Nicolai-Kirche durch Kriegervereine Denkmale geschaffen, die im Geiste ihrer jeweiligen Zeit gehalten, eher rückbesinnend, den Gefallenen und Kriegsopfern aus den Stadtteilen Bothfeld und Klein-Buchholz / Lahe gedachten. Der Blick nach vorn, einen permanant für alle Seiten gerechten Frieden einzufordern, war mit ihnen weniger verbunden. Die neue Doppelstele „Frieden“, genau zwischen den beiden alter Kriegerdenkmalen platziert, gelingt das jetzt. In Anwesenheit von Ministerpräseident Stefan Weil wurde sie am 11. November 2018 enthüllt.
